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Mein absolutes Ärgernis des Tages: mein Sony Ericsson P1i hat seinen Geist aufgegeben. Zumindest was die Software angeht. Mein Telefonbuch ist im Nirwana verschwunden, ebenso der Kalender. Wenn ich erneut versuche, die Daten aus meinem Mac in das Telefon zu übertragen werde ich immer wieder mit einer neuen Auswahl meiner Kontakte überrascht. Interessanterweise werden mir bei ankommenden Gespräche aber die Namen der Anrufer angezeigt.

Ich habe etwa 3 h damit verbracht, das Gerät zurückzusetzen, meinen Mac zurückzusetzen, Software zu installieren, etc. Ich habe einfach keine Lust mehr. Mit dem Gerät war ich noch nie so wirklich 100 % zufrieden – ich glaube, jetzt steht die Anschaffung eines neuen Telefons an.

Anmerkung: Das Bild ‘old phone‘ ist dem Flickr-Album von Dan Tantrum entnommen und steht unter der Crerative Commons Lizenz.


Kleine Spielerei, um die korrekte Installation einer Software zu testen:

Frankfurter Gesichter

Ein schönes Wochenende wünscht der Jörn!

Durch Zufall bin ich auf dieses Bild gestoßen:

Origami Macs

Streng genommen sind dies keine klassischen Origamis: denn diese werden ohne Verwendung von Schere oder Klebstoff aus einem quadratischen Blatt Papier lediglich gefaltet.

Origamis werden in Japan seit dem 14. Jahrhundert gefertigt. Unabhängig davon entwickelte sich auch eine europäische Papierfaltkunst im Mittelmeerraum. Lange Zeit kannte man im Origami nur eine kleine Anzahl traditioneller Modelle wie z. B. den Kranich (Japan) oder den spanischen Pajarita. Erst im 20. Jahrhundert wurden innovative Modelle entwickelt, die mittels einfacher Faltanleitungen weitergegeben und allgemein verstanden werden konnten. Durch neue mathematischer Modelle begann gleichzeitig eine Revolution des Origami, die Figuren mit einer Komplexität hervor gebracht hat, die man vorher nicht für möglich gehalten hätte.

Nach einer japanischen Legende bekommt derjenige, der 1.000 Origami-Kraniche faltet, von den Göttern einen Wunsch erfüllt. Seit dem Tode des Atombombenopfers Sadako Sasaki, die mit dem Falten von Origami-Kranichen vergeblich gegen ihre durch die Strahlung verursachte Leukämie-Erkrankung ankämpfte, sind Origami-Kraniche auch ein Symbol der internationalen Friedensbewegung und des Widerstandes gegen den Atomkrieg.

Das wär’ doch mal eine schöne Idee für einen Fundraiser: Verkauf von gelungenen Origamis zu Gunsten der DKMS. Entsprechende Anleitungen findet man bei YouTube.

Anmerkung: Das Bild Origami Mac wurde ursprünglich von Scottfield bei Flickr hochgeladen und steht unter der Creative Commons Lizenz.

Vergangenen Donnerstag war einer dieser Tage, an denen ich morgens schlechte Laune bekam, die sich einfach nicht legen wollte. Glücklicherweise haben sich die Probleme aber mittlerweile zum Teil gelöst:

(c) Jackie Huynh/Flickr

(c) Jackie Huynh/Flickr

Als erstes hatte sich mein iPod shuffle verabschiedet. Tot, es ging gar nix mehr. Er blinkte nicht, der Rechner konnte ihn nicht mehr erkennen, ich hatte € 49,00 Elektroschrott in der Hand. Ich hab ihn letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen und natürlich keinen Kaufbeleg.

So bin ich wutentbrannt mit meinem (bis dahin treuen) kleinen Begleiter zu Gravis gefahren und war drauf und dran, mir einen neuen zu kaufen. Der freundliche Service-Mitarbeiter hat aber anhand der Seriennummer herausgefunden, dass ich noch Garantie auf dem Gerät hätte – und zwar genau noch einen Tag. So konnte ich mir heute meinen kostenlosen Ersatz iPod abholen. Wie heisst es doch so treffend: Das Glück ist mit die Dummen.

(c) POSITiv/Flickr

(c) POSITiv/Flickr

Ich hab dann am Donnerstag auch noch in mein Konto online hineingeschaut. Nach der monatlichen Überweisung meines Krankengeldes entdeckte ich eine Abbuchung meiner Versicherung, die meinen Saldo sofort wieder ins Soll katapultierte.

Ich erinnerte mich dunkel, das eine ähnliche Konstellation auch im September vorgefallen war. Geld auf dem Konto … und sofort weggekapert als Prämie für meine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung.

Mit einem Anruf konnte geklärt werden: die Abbuchung von Mitte September war die Prämie für das erste Jahr. Ich hatte durch div. Krankenhausaufenthalte ein Anschreiben, das mich zu den Details meiner Tätigkeit als Rechtsanwalt befragte (Einzelanwalt, Bürogemeinschaft, Sozietät, etc.), erst kurz vor der KMT beantwortet. Erst nach dessen Bearbeitung wurde mir der Versicherungsschein ausgestellt und die Prämie für 2007/2008 abgebucht.

Und die zweite Abbuchung Anfang Dezember war jetzt für das zweite Jahr 2008/2009. Nur waren beide verdammt hoch und nicht das, was ich erwartet hatte. Und so stellte sich heraus, das der Bank-Berater, bei dem ich die Versicherung abschloss, den Vertrag falsch angelegt hatte. So wurde im ersten Jahr kein Berufsanfänger- und im zweiten kein Mini-Umsatz-Rabatt gewährt. Das wird die freundliche Mitarbeiterin in der Firmenkunden-Betreuung jetzt nachtragen und mir die zu viel gezahlte Prämie überweisen. Davon kann ich eine ganze Menge Weihnachtsgeschenke kaufen.

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(c) Dominik/Flickr

Die letzte Erstattung nervt noch gewaltig: mit meiner gesetzlichen Krankenkasse habe ich die div. Zuzahlungen abgerechnet.

Ärgernis 1: meine im April diagnostizierte chronische Erkrankung oder die im September festgestellte 100 % Schwerbehinderung können für das Kalenderjahr 2008 nicht berücksichtigt werden. Somit liegt meine Belastungsgrenze dieses Jahr bei 2 % des Einkommens, ab dem Kalenderjahr 2009 jedoch nur bei 1 %.

Ärgernis 2: Belege in Höhe von knapp € 300 wurden nicht anerkannt, da irgendwelche Angaben fehlten. nun muss mir nun von meiner Apotheke im Nachhinein bestätigen lassen muss, dass ich tatsächlich der Empfänger der Luxus-Chemotherapie für knapp € 17.000 pro Infusion war. Könnte ja durch einen dummen Zufall sein, dass einer der anderen etwa 50 anderen PNH-Patienten das Medikament auch in meiner Apotheke um die Ecke abholt, ich seiner Belege habhaft geworden bin und sie nun einreiche, um mich auf seine Kosten zu bereichern. Um diese Möglichkeit auszuräumen, werde ich die Apotheke meines Vertrauens um die Ausstellung entsprechender Quittungen bitten müssen.

Und wenn ich dann eine weitere Erstattung überwiesen bekomme, gehe ich das Geld versaufen – Leberwerte hin oder her.