In der Frankfurter Fahrgasse haben die dortigen Galerien aktuelle Strömungen in den Bereichen Videokunst, interaktive Installation und Computerkunst vorgestellt:
Spannend fand ich die interaktive Videoinstallation «Ist der Mond da, wenn keiner hinschaut?» von Angela Schmitt-Gläser/GroupIE. Der Betrachter wird in Bilder des alten Frankfurt projiziert und damit Bestandteil einer scheinbar längst vergangenen Szenerie.
Sehr hübsch auch Videos, die man durch Klatschen oder zurufen beeinflussen kann. Eigentlich sind solche Ideen nicht neu: solche Begeisterung haben schon frühe Videoinstallationen ausgelöst, in denen ein mit der Kamera aufgenommenes Bild dem Zuschauer direkt auf einem angeschlossenen Monitor präsentiert wurde. Dem Betrachter wurde damals vorgeführt, das Medien demokratisch sein können und jeder Mensch an ihrer Herstellung partizipieren kann. Interessant, dass solche simplen Ideen auch mit Web 2.0 noch eine Faszination auslösen können.
Der Link zur Ausstellung: http://www.v-kunst.de/

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