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Der letzte Post in Frau Kleeblumenkranz’ Pepperblog hat mich emotional nachdenklich gestimmt, aber lest selbst:
Ich mag Tiere. Als Kind hatten wir Meerschweinchen, später dann Katzen. Vor Hunden habe ich – nachdem ich als Fünfjähriger von dem blöden Köter unserer Nachbarn angefallen wurde – Respekt. Mein Freund Frank steht auf Hunde, weil sie so lieb und treudoof sind. Die Anschaffung von Haustieren stand für uns beide eigentlich nie zu Diskussion, denn wir hatten keine Zeit um uns um sie zu kümmern und wollten die Einschränkungen die sich aus der Tierhaltung ergeben (Urlaub, etc.) nicht auf unsnehmen.
Aber in den letzten Wochen hab ich mir immer wieder überlegt, ob wir uns vielleicht nicht doch einen kleinen Hund zu legen sollten. Derzeit ist das natürlich total abwegig, denn wegen meiner Immunschwäche müsste ich eigentlich schon sämtliche Topfpflanzen in den Garten verbannen. Irgendwie fänd’ ich es eine nette Idee, nach der KMT einen Hund aus dem Kölner Modell – also einen ehemaligen Laborbeagle – zu adoptieren.
Aber wenn ich wieder halbwegs fit bin fände ich so einen kleinen Genossen doch ganz angenehm: jemanden der einem Gesellschaft leistet, der einen fordert und zu einem regelmäßigen Tagesablauf anhält (wen habe ich da schwules Ersatzkind sagen hören?). Außerdem kommt man mit dem kleinen Racker regelmäßig an die frische Luft, bekommt seine eigene gehörige Portion Auslauf und lernt andere nette Menschen kennen.
Irgendwie fand ich Hunde immer blöd und bei weitem nicht treublöd. Aber nachdem ich einige wirklich nette in unserem Freundes und Bekanntenkreis kennengelernt habe, hat sich meine Meinung geändert. Eigentlich sollte ich mich mal der Herausforderung Hund stellen. Ich werde weiter drüber nachdenken.
Anmerkung: Das Bild Great way to meet guys ist dem Flickr Album von Bob Bobster entnommen und steht unter der Creative Commons Lizenz.


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