Jetzt nur ein ganz kurzer Eintrag.

Es ist doch erstaunlich, wie sich in kurzer Zeit die Blutwerte verändern können (erster Wert von Dienstag, zweiter Wert von heute, der dritte Wert in Klammern ist der Referenzbereich, in dem es eigentlich liegen müsste):

  • Leukozyten 1.69/nl -> 1.95/nl (4.0 – 9.4)
  • Erythrozyten 1.92/pl -> 1.80/pl (4.6 – 6.2)
  • Hämoglobin 6.2 g/dl -> 5.8 g/dl (14.0 – 18.0)
  • Hämatokrit 18.8 % -> 17.5 % (40.0 – 54.0)
  • Thrombozyten 16/nl -> 10/nl (140 – 440)
  • Neutrophilenzahl 0.65/nl -> 0.55/nl (1.92 – 6.17)

Diese Werte (insbesondere die Neutrophilen) haben die behandelnden Ärzte ein wenig beunruhigt und so wurden mir zwei Erythrozyten-Konzentrate verpasst. Ich habe jetzt einen Labor-, Arztgespräch-, Chemotherapie- und Bluttransfusions- Marathon hinter mir.

Ich war insgesamt acht Stunden in der Klink und bin jetzt erstmal platt … die tollen Ideen, worüber ich bloggen könnte, werden später angegangen.

Blutttransfusion

Kleines Update: Ich habe noch einen ganzen Packen Rezepte in der Apotheke abgegeben. Neben Tropfen gegen Pilzbefall im Mundbereich, div. Antibiotika für den Notfall (sofort einzunehmen bei Infekten und Fieber), soll ich jetzt auch noch die Granulozyten stimulierende Hormone einnehmen (sog. G-CSF – Neupogen). Die Ärzte hoffen damit meine Immunabwehr zu stärken, ob das klappt ist aber ungewiss. Sehr schön auch die erklärenden Worte des Arztes:

“Wenn das Medikament anspringt, kann es Knochenschmerzen verursachen. Ich schreib Ihnen mal ein bisschen Novalgin auf – wenn das nicht hilft, rufen Sie beim Diensthabenden Arzt an, der gibt ihnen dann Morphin.”

Volker bekommt diese Spritzen und hat mir versichert, dass sie kein Spaß sein. So werde ich dieses Wochenende also mal eine Auto-SM-Session starten und ggf. meine Erfahrungen mit Drogen erweitern können.