Durch John Doughs Bornheim-Blog bin ich auf die WikiMap.Nordend des Verkehrsdezernats aufmerksam geworden. Im Rahmen des Projekts „Vernetzte Spiel- und Begegnungsräume“ können dort auf einer interaktiven Karte Orte eingetragen werden, die den Bewohnern wichtig sind, die sich ändern sollen oder die früher anders (besser?) waren.

Nordend-Map

So sollen die Wünsche und Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger für die anstehende Umgestaltung des Stadtteils erfasst werden. Man kann sich das ganze wie ein großer auf eine Pinnwand aufgezogener Stadtplan vorstellen, auf der Post-Its, Fotos oder Fähnchen raufgesteckt werden. Als ausgewachsene Web 2.0 Anwendung können natürlich auch vorhandene Einträge eingesehen und kommentiert werden.

Die Idee finde ich grandios, denn so könnte der einzelne Bürger wieder mehr an der Gestaltung seiner Umgebung beteiligt werden und letztlich vielleicht auch wieder mehr Interesse für Politik entwickeln. (John Dough im Bornheim-Blog)

Die Karte erfreut sich schon einer regen Beteiligung: so werden für den unteren Oeder Weg ‘kreative Sitzgelegenheiten’ gewünscht und das Entfernen der ‘hässlichen Glasmüllcontainer’ gefordert; auffällig sind auch die vielen Einträge zu ‘Hundekot’. Aber auch ein freundlicher Hinweis auf die fehlende gärtnerische Gestaltung eines Vorgartens (Bornwiesenweg 63) taucht auf. Ist das Nordend vielleicht spießiger als seine Bewohner selber zugeben wollen? Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie sich Johns hehre Hoffnung erfüllt.