Zu Weihnachten hat Frank mir eine Karte für Kylie Minogue am 11.05. in der Frankfurter Festhalle geschenkt. Das Konzert wird sicherlich ein Kracher! Die Musik rückt bei der Bühnenshow von Kylie ja eher in den Hintergrund. Ich möchte mir gar nicht ausmahlen, wie die kleine Australierin und ihre vorwiegend männlichen Tänzerden Song ‘Nu-di-ty’ aus ihrem aktuellem Album X vor Publikum umsetzt:
Time to strip down
Just pop that zipper for me
And work that thing out
Just expose it
‘Cause you know it’s, alright (alright)
Are you ready to let it go tonight? (tonight)
Let it go, here we go
Just let it slip inside
That’s right, here we go
Heute haben wir entschieden, dass statt mir unser Nachbar Didi mit Frank auf’s Konzert geht. Ich hatte mich sehr auf das Konzert gefreut, pack’ das aber gesundheitlich nicht. Ich kann unmöglich drei Stunden stehen – und mir die Rückseite der anderen Konzertbesucher von meinem Sitz aus anzusehen ist auch nicht schön.
Ich bin so schon durch eine ständige Müdigkeit in meinem Tagesablauf beeinträchtigt: an manchen Tagen möchte ich das Bett nicht verlassen. Diese besondere Form der Erschöpfung hat in der Onkologie/Hämatologie den Namen Fatigue-Syndrom (ausgesprochen: Fatieg) erhalten, was soviel wie “Ermüdung, Mattigkeit” bedeutet. Anders als normale Müdigkeit, etwa am Abend oder nach körperlichen Anstrengungen, kann Fatigue nicht durch ausreichenden Schlaf überwunden werden. Bei mir wird dieser Zustand teilweise durch die Erkrankung selbst aber auch durch das Medikament Soliris® ausgelöst. Herrje, wer keine rote Blutkörperchen hat, kann halt nicht joggen gehen.
Anmerkung: Das Foto von Kylie Minogue steht unter der Creative Commons-Lizenz und wurde bei Flickr dem Album von Iaw Keven entnommen.


1 comment
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13. Mai 2008 um 15:50
Jörn Christian Meyer
Diese Pressemitteilung ist doch eigentlich ein eigener Beitrag wert?