Heute ist nix spannendes passiert. Fast ein normaler Tag – ja solche gibt es auch! Frank und ich haben nach dem Frühstück das schöne Wetter genutzt und sind durch unseren Stadtteil in die Innenstadt gebummelt. Dabei habe ich einen Schnappschuss mit meiner Handykamera gemacht:
Dabei handelt es sich nicht etwa um eine Automaten-Spielhalle, eine Szene-Bar oder ein Bordell. Nein, es ist ein Kinderschuhfachgeschäft! Also Gegenstände des Alltagsbedarfs, für die in diesem Stadtteil ein Bedarf besteht. Ebenso wie für die zwei Musikalien- und das Notengeschäft in der gleichen Strasse. Oder den fünf Reformhäusern und Bioläden. Oder den drei Feinkostgeschäften. Oder halt den ungezählten Boutiquen mit mehr oder weniger exklusiver Damenoberbekleidung. Erfreulicherweise gibt es aber auch noch einen Aldi bei dem wir solche banalen Dinge wie Geschirrspülmaschinenreiniger kaufen können.
(Kleiner Nachtrag für alle Suchenden: das Kinderschuhfachgschäft Nordendglück befindet sich im Oeder Weg 75, 60318 Frankfurt; keine Homepage.)
Das wirklich schöne an dem Stadtteil sind aber zwei kleinen Parkanlagen: Sehr schön finde ich den chinesischen Garten am Beginn der Berger Straße. Er sieht sehr viel älter aus, ist aber erst im Oktober 1989 eröffnet worden.
Nur ein Steinwurf von unserer Wohnung entfernt ist der Holzhausenpark mit seinem romantischen Wasserschloss. Ursprünglich die Sommerresidenz der Familie Holzhausen wurde es von dem letzten kinderlosen von Holzhausen der Stadt Frankfurt vermacht. Im Zuge der Stadstentwicklung wurden große Teile des ursprünglichen Parkgeländes bebaut; das ist gut an der Lage des erhaltenen schmiedeeisernen Tores zu erkennen, das am Oeder Weg steht:
Hier ein Bild des Holzhausenschlösschen im Februar:
Ja, wir können uns glücklich schätzen, hier zu wohnen.
Anmerkung: Die Fotos vom Chinesischen Garten und dem Eingangsportal zum Holzhausenpark sind der Wikipedia entnommen und stehen unter GNU Free Documentation license.






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