Krankenhaus und ähnliche Katastrophen
2. Mai 2008 von Jörn Christian Meyer
Am Tag der Arbeit habe ich mich nicht mit meinem Blog beschäftigt sondern einen leichten Kater vom ‘Tanz in den Mai’ auskuriert. Dafür ist heute meine kommentierte Linkliste online gegangen.
Außerdem war ich heute zu meiner 14tägigen Therapie im Krankenhaus. Die Blutwerte waren okay (Hb 6,8), Transfusionen waren nicht notwendig. Nur wurde mein behandelnder Arzt echt ungehalten, als er meine Zigarettenschachtel sah. Dass ich in meinem Zustand noch rauchen würde, wäre absoluter Wahnsinn. Studien hätten bewiesen, dass selbst Patienten mit akutem Lungenkrebs, die auf der Pallativstation mit dem Rauchen aufhörten, eine längere und qualitativ bessere Lebenserwartung hätten, als weiterhin rauchende Patienten.
Des weiteren hat mir der Arzt ans Herz gelegt, mich an der Uniklinik Ulm bei den deutschen Spezialisten für AA und PNH vorzustellen. Ich solle dort die weiteren Behandlungsmöglichkeiten (=Hochdosis-Chemotherapie, Immunsuppressionstherapie) besprechen. Mal ehrlich: hört man bei solchen Ratschlägen mit dem Rauchen auf? Auf der KMT-Station hätt’ ich dafür doch genügend Zeit.

Tja, meine Meinung zum Thema Rauchen kennst du. Sei froh, dass ich nicht deine behandelnde Ärztin bin; da wäre es nicht bei Worten geblieben …
[...] Ihre medizinische Empfehlung dürfen mir die Ärzte von der Uniklinik Ulm im Juni mitteilen. Auf Anraten meines Arztes habe ich mir dort um einen Termin gebeten - heute kam der Anruf: am 12. Juni darf ich mich [...]