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Kleine Spielerei mit meiner Handy-Kamera während der heutigen Chemotherapie.
Dank iPhoto kann man auch Pickel wegretuschieren
Gute Nachrichten: Volker hatte heute seine letzte Chemo und es schaut gut aus.
Wir erinnern uns alle an Christoph Daums dumm-dämliche Statement zu Schwulen im Fußball?
„Da wird es sehr deutlich, wie sehr wir dort aufgefordert sind, gegen jegliche Bestrebungen, die da gleichgeschlechtlich ausgeprägt ist, vorzugehen. (…) Gerade den uns anvertrauten Jugendlichen müssen wir mit einem so großen Verantwortungsbewusstsein entgegen treten, dass gerade die, die sich um diese Kinder kümmern, dass wir denen einen besonderen Schutz zukommen lassen.“
Heute Abend wird dieses Statement im DSF um 18.45 h in der Dokumentation “Das große Tabu – Homosexualität und Fußball“ ausgestrahlt. Eine interessante Zusammenfassung dieser Doku findet sich bei der taz unter der sinnigen Überschrift „Bikinimäuse außer Sicht„. Jenni Zylka darin stellt die berechtigte Frage, warum diese Sendung in einem Spartenkanal läuft und nicht in der ersten Reihe bei ARD und ZDF, mit ihren stets stolz ausgestellten Dokumentarfilm-Sendeplätzen oder den ThemenabendspezialistInnen von Arte.
Zu dem Thema ist schon viel geschrieben worden, u.a. von Bild, Stern und Kölner Stadt Anzeiger- wirklich gruselig wird es aber auf den Seiten des Kölner Stadt Anzeigers, auf denen Leser diese Angelegenheit kommentieren können. Wer wissen möchte, wie der gemeine 1. FC Fan über die Sache denkt, kann hier auch die sorgsam redigierten Kommentare beim Gay Dissenter nachlesen.
Ein Wort, ein Satzzeichen und vierhundertachtzehn Kommentare bei TechCrunch.
Blogger schreiben bekanntlich am liebsten übers Bloggen und ihre Befindlichkeit, ihr äußerstes nach innen zu kehren (oder so ähnlich). Ihr zweitliebstes Thema aber das Twittern – noch nie davon gehört? Keine Ahnung was das ist? Das ungefähr heißeste Ding nach Bloggen und vor FriendFeed. Auf jeden Fall macht das jetzt jeder, der angesagt ist oder so tut oder sein will. Ich auch.
Twitter ist englisch und bedeutet so viel wie zwitschern. ‘Mir hat ein Vögelchen gezwitschert’ … diese alte Redewendung wurde auf das Internet übertragen. Mittels Website, Handy oder Instant Messenger kann man seine aktuellen Gedanken, Wünsche, Anmerkungen der Welt kundtun. In die Welt tönen, ohne Grund, nur so.
Twitter bezeichnet sich selbst gern als ‘Microblogging’ – ein Weblog, nur ganz, ganz klein. Denn jeder Eintrag in diesem Blog kann maximal 140 Zeichen lang sein. Das ist nicht viel um einen Gedanken zu entwickeln – aber genug um seine Befindlichkeiten der Welt kundzutun. Sieht man von solchen Statusmeldungen wie ‘Ich gehe ins Bett’, ‘Fernsehen ist langweilig’ oder ‘Muss zu Aldi Klopapier kaufen’ ab, kann es interessant sein, solche Meldungen zu verfolgen.
Eine schöne Seite dafür ist Twistori – schön beschrieben von *vanilleah mit den Worten „Boredom creates great stuff“. Twistori filtert sämtliche aktuellen Twitter-Nachrichten mit den Worten love, hate, think, believe, feel und wish heraus und lässt sie über den Bildschirm laufen. Auf jeden Fall ist es hübsch anzusehen:
Es gibt viele hübsche Einführungen und Erklärungen zum Phänomen Twitter. Und natürlich auch eigene Blogs. Am hübschtesten finde ich aber die Poesie, die in manchen Twitts stecken kann – gefeiert auf der wirklich schönen Seite Twitkrit:
Eigentlich könnt ich mich auch gleich bei TechCrunch zu Wort melden.
Und so ist dieser Blog-Eintrag auch wieder ein wundervolles Beispiel für Selbstreferenzialität.
Kleiner Nachtrag:
Anmerkung: Das Bild Lieber ‘n Star auf’m Lenker ist dem Flickr-Album von mkorsakov entnommen und steht unter der Creative Commons Lizenz.
Ich bin immer auf den falschen Vorträgen.
Während ich mich über die Zeit ‘Nach Bush‘ in den USA oder ‘Ökonomische Ungleichheit und Gerechtigkeit‘ informiere, erlebt das Wondergirl wirklich bizarre Dinge während einer Diskussionsrunde in der katholischen Hochschulgemeinde.
Okay. Ich habe mich heute geschlagene fünf Stunden im Krankenhaus verbracht und darauf gewartet, dass Thrombozyten-Konzentrate vom Blutspende-Dienst angeliefert werden. Dabei habe ich ein unsägliches Buch gelesen, dass ich vor unserer Haustür gefunden hab. Um die Allgemeinheit vor diesem Schund zu schützen überlege ich ernsthaft, es ins Altpapier zu werfen.
Aber dieser Comic entschädigte für alles
Morgen mehr … über PowerPoint, BookCrossing oder Knochenmarktransplantationen … mal sehen, was mir einfällt.










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